HAMBURGER FLACHBAUTEN

Peter Bruns & Claas Möller

Hamburger Flachbauten

Hamburg ist bekannt für seine Backsteinarchitektur und prunkvollen Gründerzeitbauten aber auch der Ruf als Freie und Abrissstadt Hamburg ist im Stadtbild zahlreich belegt. Trotzdem finden sich fast über die gesamte Stadt verteilt kleine, meist ein- bis zweigeschossige Gebäude, die häufig als Provisorien errichtet wurden und gerade im Kontext zur mehrgeschossigen Nachbarbebauung wie Zahnlücken die Stadtsilhouette prägen. Teilweise in Kriegslücken entstanden, manchmal als Fragmente der viel älteren Vorkriegsbebauung übriggeblieben oder häufig dem architektonischen Zeitgeist der Nachkriegszeit folgend, wirken die Flachbauten wie aus der Zeit gefallene Fremdkörper.
Diesen Bauwerkstypus haben die Fotografen Peter Bruns und Claas Möller im Rahmen des Georg Koppmann Preises für Hamburger Stadtfotografie ins Visier genommen. Die Werkserie „Hamburger Flachbauten" ist Architekturbetrachtung, Zeitdokument und Sozialstudie zugleich und setzt den im Zuge der Nachverdichtung immer häufiger zum Opfer fallenden Gebäuden ein fotografisches Denkmal.

Der Georg Koppmann Preis für Hamburger Stadtfotografie auf der Seite der Stiftung Historische Museen Hamburg: